Franz Seidenschwan

Der Seewolf 1971 

Zwei Jahre Ferien  1974   

 

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Nach den "FERIEN" zum Bund

Nach den Dreharbeiten zu "Zwei Jahre Ferien" ereilte Franz Seidenschwan das Schicksal:
Er musste zur Bundeswehr

 

 

 

 

 

 

 

 

Hobby: Autofahren. Den BMW hat Franz gebraucht gekauft. Sein VW ist bei einem Unfall zu Schrott gegangen.

Der Gefreite Seidenschwan steht an der Wache der Münchner Funkkaseren am Frankfurter Ring, das Gewehr auf dem Rücken, in der Hand ein „Kelle“, um die ein- und ausfahrenden Fahrzeuge zu kontrollieren.
Er steht nicht gerade so da, als sei die Bundeswehr sein Lebensziel.
Aber was soll’s: In vier Wochen hat er’s überstanden. Genau am 26 Juni. „Ich bin ganz froh, wenn’s vorbei ist“, sagt er und grienst vielsagend.
„Natürlich wird dann erst mal kräftig einer gekippt, Reservistenfeier mit den Kameraden, die am gleichen Tag entlassen werden.“
Er steckt schon in einer recht merkwürdigen Situation, der Franz, der am 27. Juni 21 Jahre alt wird. Nach der Fernsehserie „Zwei Jahre Ferien“ bringt der Postbote täglich 300 bis 400 Briefe nach Hause. Briefe von begeisterten Fans, die gerne Autogramme möchten.

 

Er hat’s mit Fassung getragen. Weil er sowieso kein Watte-Bubi ist, des das Anpacken nicht gelernt hätte. Als gelernter Karosserieschlosser weiß der Franz schon längst, dass er seine Hände nicht besitzt, um nur feine Gesten damit zu machen. Dass er überhaupt ein Fernsehstar wurde, ist eigentlich mehr Zufall.
„Als ich 13 war, zog eine Frau in unsere Straße, die war Kinder-Managerin. Ich war so ein Lausejungen-Typ, sie sah mich, stellte mich einem bekannten Fernsehregisseure vor, und dann bekam ich gleich eine 13teilige Serie:
„Wenn der Vater mit dem Sohne“.

Seitdem dreht er permanent. Nur die Bundeswehrzeit hat ihn leicht zurückgeworfen:
„da war’s Zeitlich schlecht. Aber wenn es jetzt vorbei ist, dann will ich schon weitermachen. Und zwar Hauptberuflich...’
Stichwort Schauspielunterricht:
‚Nee“, meint er, „will ich nicht. Dann geht ja das ganz Natürliche weg!“

Mein Hobby: Wache schieben in der Kaserne.

Die Haare mussten runter. Nur für eine Illustrierte durfte Franz den Friseur für 3 Wochen vergessen

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