Edward Meeks

DER SEEWOLF 1971

EXTRA
 

 


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Edward schenkt die Gläser voll. Nur nicht für sich. Er trinkt keinen Alkohol, er raucht nicht, und er isst nur makrobiotische Kost, also nur naturreine Lebensmittel. Morgens um acht steht er auf, fünf Minuten später sieht man ihn beim Dauerlauf im nahen Bois de Boulogne. Den Rest des Vormittags sitzt er an der Schreibmaschine.

Nachmittags ist er in der Stadt unterwegs und holt Jacque­line, die regelmäßig im franzö­sischen Fernsehen die Kin­dersendung „En piste“ (In der Manege) macht, vom Sender ab. Abends liest er viel:
Klassiker oder Texte seiner Frau, die unter ihrem Mädchennamen Monsigny mehrere Romane veröffentlicht hat.

Edward legt die Beine auf den Tisch. Ein Drehbuch fällt zu Boden. Er hebt es auf:
„Ich bin froh, dass ich mit dem ‚Seewolf bei meinen deutschen Fans gut ange­kommen bin. Nun mache ich eine neue Serie fürs Fernse­hen. Sie heißt Alpha Omega, hat mit Science fiction zu tun, und ich spiele darin einen spleenigen englischen Gofer. Danach kommt wahr­scheinlich eine deutsche TV­Serie, in der ich Abenteuer a la James Bond bestehe.Er bringt uns in seinem Ford Escort zum Flughafen Orly.

Uns fällt auf, dass er betont langsam und rücksichtsvoll fährt. — Er lächelt: ~Warum ich so vorsichtig fahre? Ich liebe mein Leben mit Jacque­line, und ich halte überhaupt nichts von Abenteuern. Wenn ich arbeite, ist das was ande­res. Da zeigt mir der Regis­seur einen steilen Berg, ich klettere ihn hoch. Er zeigt mir eine Bucht, ich tauche hinein. Aber zu Hause und am Steuer meines Wagens gibt es kein Abenteuer, das mich reizt.“

   

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