David McCallum

DAVID BALFOUR 1978

 

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32000 FAN-BRIEFE FÜR DAVID MC CALLUM

Seit David McCallum als Alan Breck in dem Vierteiler “David Balfour“ bei uns auf dem Bildschirm zu sehen war, reißt die Nachfrage nach ihm nicht mehr ab. Wir versuchen deshalb, hier alle Fragen nach ihm zu beantworten und erzählen Euch seine Geschichte. Lest auch, was es Neues über ihn gibt...

Aus der BRAVO Nr. 5 vom Januar 1979
 

Von 1949 bis 1951 besuchte David die britische Royal Academy of Dramatic Arts. Mitten im Semester wurde er zur Armee eingezogen. Im britischen Afrika-Corps diente er zehn Monate  als Leutnant in Ghana. Nach seiner Entlassung tingelte er durch England, spielte bei unzähligen Provinztheatern. 1956 bekam er seine erste Filmrolle in „Am Rande der Unterwelt“.

Er ritt wie der Teufel, ließ den Degen klirren und trickste seine Feinde, die englischen Rotröcke nach Strich und Faden aus. Wenn sein Erkennungszeichen, ein silberner Knopf, irgendwo auftauchte, wußten seine Gefährten in Schottland: „Alan Breck, der gefürchtete Rebell, ist wieder da!“
David McCallum spielte in dem dramatischen TV-Vierteiler “Die Abenteuer des David Balfour“ jenen draufgängerischen Rebellen und wurde mit dieser Rolle bei den BRAVO-Lesern top.

 

1967 war David in dem Kino-Hit "Die größte Geschichte aller Zeiten" der Judas. Es wurde kein Hit für ihn. Und Dann: Pause!

Für den blonden Schotten war das jedoch nicht der erste TV-Erfolg. Schon vor zwölf Jahren, lockte er als Illya Kuryakin, russischer Agent im amerikanischen Geheimdienst, Millionen Zuschauer vor die Mattscheibe. Die TV-Serie „Solo für O.N.C.E.L.“war jahrelang, auch in Amerika, ein Straßenfeger. Davids Haarschnitt, eine Mischung zwischen Caesar und Beatle, machte damals Mode. Pro Monat erhielt er 32000 glühende Fanbriefe, und die BRAVO-Leser verliehen ihm 1968 den Silbernen Otto. In Amerika konnte er, um sich vor den Fans zu schützen, keinen Schritt ohne bärenstarke Leibwächter tun: Er wurde als größter TV-Agent aller Zeiten gefeiert, und man nannte ihn auch „Mr.Sexy-Sexy“. Seinen damaligen Partner, Chef-Agent Napoleon Solo (Robert Vaughn) spielte er völlig an die Wand.

Dabei sollte David McCallum, geboren am 19. 9. 1933 in Glasgow/Schottland, eigentlich Musiker werden. Sein Vater, der ebenfalls David heißt, war Konzertmeister beim Londoner Philharmonic Orchestra, seine Mutter eine Cellistin, und auch sein älterer Bruder Iain hatte sich der Musik verschrieben.

Auf besonderen Wunsch seines Vaters nahm Klein-David Unterricht für Oboe, träumte aber von der Schauspielerei. Als Dreizehnjähriger bekam er überraschend ein Angebot von BBC. Er sprach dort Kinderrollen in Hörspielen. Das machte ihm soviel Spaß, dass er mit 14 Jahren die Schule verließ. Das Ergebnis: Er bekam bei einer Bühne hinter den Kulissen einen Job als Elektriker und Handlanger. Kurze Zeit später kehrte er reumütig zur Schule zurück...

Danach spielte er viele andere Theater-Rollen und dreht Durchschittsfilme. Der große Erfolg aber blieb aus. Deshalb beschloß David 1962, sein Glück in Hollywood zu versuchen. Er erhielt Gastrollen in TV-Serien wie „Perry Mason“ und „Bonanza“. Dabei wurde er 1964 für „Solo für O.N.C.E.L.“ entdeckt, die Serie, die ihn berühmt machen sollte. Als die Serie auslief, wurde es still um David. Er stand zwar oft vor Kameras, aber an den Super-TV-Erfolg konnte er nicht mehr anknüpfen.

David war in erster Ehe zehn Jahre(1957-1967) mit Jill Ireland verheiratet. Aus dieser Ehe hat er drei Söhne (Paul 18, Jason 16, Valentine 14), die bei Jill, seit 1968 Frau von Charles Bronson, leben. Am 16. 9.1967 heiratete er Katherine Carpenter. Mit Sohn Peter (7) und Tochter Sophie (5) leben sie in New York.

Trotzdem ist David häufig in England zu Gast. Zur Zeit dreht er dort eine neue TV-Sciece-Fiction-Serie „Sapphire and Steel“. Seine Partnerin ist Johanna Lumley. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Serie mit dem
Top-Star von gestern und heute auch zu uns kommt...

Wilma Schönhoff

 

 

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