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MATHIAS SANDORF 1979
- Regie: Jean-Pierre Decourt
- Drehbuch: Claude Desailly
- Produktion: TELE München ZDF, TF 1, ORF, SRG
- Musik: Vladimir Cosma
- Erzähler: Erik Schumann
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Monika Peitsch zu den Dreharbeiten
"Mathias Sandorf"Es war
meine erste Koproduktion. Eine Koproduktion zwischen
Frankreich, Italien, Ungarn und Deutschland.
Ich wusste, es würden aus jedem Land Schauspieler sein,
jeder eine andere Sprache sprechen.
Wie würde das sein? Keine Frage, keine Antwort, kein
Gespräch würde, wie ich es bisher gewohnt war, nur in
meiner Sprache sein. Ein Dialog in verschiedenen Sprachen,
ging das überhaupt? Es ging besonders gut. Nie hatte ich
vor den Aufnahmen mit den Partnern ein intensiveres
Arbeiten erlebt. Man ist mehr aufeinander angewiesen,
braucht sich mehr. Im Schminkraum morgens gegen sieben Uhr
geht man den Text immer und immer wieder durch, merkt sich
die fremdsprachigen Stichworte, bis es heißt: Klappe -
Mathias Sandorf - 319 die erste.
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Es kam oft vor, wenn man sich nicht
genau gemerkt hatte, mit wem man welche Sprache sprechen
musste, dass man zum Beispiel dem Produktionsleiter einen
englischen Monolog hielt und er nach einigen Minuten
lächelnd sagte: SiI vous plait Monika, parlez francais.
Der Turmbau zu Babel hat die Völker nicht auseinander
gebracht - man findet immer einen Weg der Verständigung.
Es ist wohl an der Zeit, dass wir alle Europäer werden.
Monika Peitsch
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